1. Advent: Ein Tütchen mit Omas Quarkeckle



Hallo meine Lieben,

draußen wird es immer dunkler, die Straßen füllen sich mit festlicher Dekoration, überall sieht man Lichter glitzern. Ich mag die Adventszeit, mit ihren vielen kleinen Bräuchen, Traditionen, und habe mir in diesem Jahr vorgenommen, es ganz gemütlich angehen zu lassen. Nun ist auch die Zeit kleiner Überraschungen und liebevoller Mitbringsel. Ich habe ein paar nette Ideen für Euch gesammelt, die Ihr rechtzeitig vor jedem Adventsonntag hier finden werdet...

Es ist sooo schön, jemandem eine Freude zu machen und sooo einfach! Genau dafür habe ich Euch eine Mini-DIY-Idee mitgebracht: Eine schnell gebastelte Plätzchentüte, die Ihr prima mit Weihnachtsgebäck füllen könnt.

Sicher freut sich Eure Lieblingskollegin, wenn sie morgens dieses Tütchen auf ihrem Schreibtisch findet oder Eure Freundin beim nächsten Kaffeeklatsch.

Selbstverständlich bekommt Ihr auch noch das passende Rezept, um die Tüten zu füllen. Die "Quarkeckle" haben bei uns Familientradition. Wie oft durfte ich meiner Großmutter beim Backen helfen, als ich noch ein Kind war!

Die Quarkeckle meiner Oma sind etwas ganz Besonderes für mich. Das Rezept ist wirklich simpel:






Omas Quarkeckle

Zutaten:
etwa 300 g Mehl
250 g Butter
250 g Quark 
Johannisbeergelée
Puderzucker




Zubereitung:

Mehl und Butter gut vermengen, dann Quark dazu. So viel Mehl dazugeben, bis man den Teig gut kneten kann. Einen runden Teig formen und in zwei Teile teilen. Jeden Teil zu einer dünnen Platte auswellen. Daraus kleine Quadrate (ca. 5 x 5 cm) schneiden. In die Mitte jedes Quardrats einen haselnussgroßen Klecks säuerliches Gelée geben. Die jeweils einander gegenüberliegenden Ecken sehr fest zusammendrücken.

Bei 225°C im Ofen etwa 12 Minuten backen, bis die Quarkeckle schon goldgelb sind. Gleich vom Blech lösen.

Am besten noch warm mit Puderzucker bestäuben, er haftet dann besser auf dem Gebäck. Die Quarkeckle sind ungemein lecker und trotz dem vielen Puderzucker gar nicht so süß. Ihr werdet sie sicher mögen!!!

Natürlich könnt Ihr die Plätzchen auch in einem Folienbeutel oder einem Döschen verschenken. Die Spitztüten finde ich aber so niedlich.

Ihr braucht nur einen Bogen schönes, festes Papier (Tapete, Tonpapier), doppelseitiges Klebeband, Lineal, Bleistift, Schere und eventuell eine Bastelschere für Wellenrand. Die einfache Anleitung ist von Transglobal Pan Party. Ich habe meine Spitztüten allerdings etwas größer gemacht: Meine untere, lange Seite hatte 27 cm, die obere, kurze Seite 18,5 cm und die rechte Seite 20 cm. Ihr könnt das individuell anpassen. Vor dem Zusammenkleben verzierte ich alle Tütchen mit einen Wellenrand.

Am Ende bekamen sie noch ein Innenleben aus feinstem Seidenpapier. Ihr könntet auch kleine Folienspitzbeutel füllen und in die Papiertüten stecken - das sieht sicher auch hübsch aus. Dann nur noch verschenken ;) .

Obwohl ich ziemlich angeschlagen bin und zwei Stunden beim Orthopäden warten musste, ist heute ein schöner Tag! Als ich nach Hause kam, hatte mir eine Nachbarin einen liebevoll verpackten Adventskalender vor die Tür gestellt. Kurz darauf klingelte es und Nachbarin Nr. 2 brachte drei CD's für meinen Mann vorbei. Einfach so, weil er die Band so mag. Kleine Aufmerksamkeiten tun gut. Und nicht wegen des materiellen Wertes, nein, es ist eher dieses wärmende Gefühl von Verbundenheit.

Ich bin sehr dankbar für unsere gute Nachbarschaft. Man unterstützt sich und schaut nach dem Anderen. Ich glaube, das ist selten geworden.

Nun wünsche ich Euch schon heute einen gesegneten, wunderschönen 1. Advent.

Macht es Euch gemütlich und genießt das Wochenende, egal was Ihr vorhabt. Ein dickes Drückerle an Euch ♥♥♥!!!

Herzliche Grüße von
Regina











Kommentare

  1. Wie wundervoll sind solche Erlebnisse! Hier geht mir auch nichts über unsere liebevolle Nachbarschaft. Aber auch aus dem Bloggerland gibt es immer viel Zuwendung... Solche appetitlichen Quarkeckle leider nicht. Sie sehen verführerisch aus.
    Bon week-end!
    Astrid

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    1. Da hast Du recht, liebe Astrid. Es ist schön, diese Zuwendung zu spüren, gell?!
      Ich wünsche Dir einen gemütlichen Adventssonntag.
      Ein herzliches Grüßle von
      Regina

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  2. Liebe Regina,
    die Quarkeckerl kannte ich noch gar nicht. Sie sehen zum Reinbeißen aus. Eigentlich wollte ich dieses Jahr noch etwas Neues ausprobieren. Vielleicht wage ich mich daran.
    LG Melanie

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    1. Liebe Melanie,
      das Rezept ist sooo leicht. Es macht Spaß mit dem Teig zu arbeiten. Er fühlt sich irgendwie so geschmeidig an. Und ganz besonders lecker schmecken die Quarkeckle auch!!!
      Herzliche Grüßle von
      Regina

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  3. Die kenne ich auch liebe Regina!
    Meine Mutter hat die gerne gebacken, aber bei uns in Österreich heißen sie Topfentascherl mit Marmelade.
    Manchmal (viel zu selten) mache auch ich sie
    LG - Margit

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    1. Liebe Margit,
      wie schön, dass Du die Topfentascherl auch kennst!!! Ich hatte sie nun auch ein paar Jahre nicht mehr gebacken und als ich sie nun kostete, fragte ich mich, warum. Sie sind zuuu lecker!
      Ein ganz herzliches Grüßle an Dich von
      Regina

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  4. Liebe Regina,

    genau diese Quarkecken hat meine Oma immer gebacken. Wenn sie uns besuchen kam, hatte sie ein Weidenkörbchen, gefüllt mit diesem köstlichen Gebäck, für uns Kinder dabei. Eine schöne Kindheitserinnerung :-) Habe direkt den Geschmack auf der Zunge....

    Eine wunderbare Adventszeit wünscht dir

    Susanne

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    1. Liebe Susanne,
      ist das nett! Meine Kindheitserinnerungen sind ganz ähnlich. Auch meine Oma brachte sehr oft diese Quarkeckle mit. Sie hatte immer eine große Porzellanschüssel dabei, fein säuberlich mit einem gestärkten Leinentuch abgedeckt. Auch ich erinnere mich gut an den Duft des Gebackenen. Ist das nicht schön, solche Erinnerungen zu haben?
      Ich wünsche Dir auch eine wundervolle, gesegnete Adventszeit.
      Herzlichste Grüßle von
      Regina

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  5. Liebe Regina,
    das ist ja ein ganz besonderes Rezept, wenn es eine so lange Tradition bei euch hat. Ich freue mich sehr, dass du es mit uns teilst. Ich werde es ganz sicher ausprobieren und freue mich schön sehr drauf, sie probieren zu können! :-)
    Hab eine wundervolle Adventszeit und herzliche Grüße an dich,
    Anne

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  6. Liebe Regina, Quarkecken kannte ich bisher noch nicht, daher freue ich mich sehr, dass du dieses tolle Rezept und deine Erinnerungen daran mit uns teilst. Als Kind habe ich auch sehr gern in Oma's Küche beim Plätzchenbacken mitgeholfen. Ach, war das eine schöne Zeit... Ich wünsche dir und deinen Lieben eine gemütliche Adventszeit und heute natürlich einen wunderbaren 1. Advent. Herzliche Grüße. Christine

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  7. hallo Regina, der Teig wird ohne Zucker zubereitet? Bin gerade dabei, die Quarkeckle nachzubacken. Freue mich auf eine baldige Antwort, Gruß Theresa

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    1. Liebe Theresa,
      ja, der Teig ist komplett ohne Zucker.
      Viel Freude beim Backen!
      Ein herzliches Grüßle
      Regina

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  8. die Quarkeckle kommen gut an und schmecken direkt aus dem Ofen heraus himmlisch. Das Rezept habe ich schon weiterverteilt. Nur so akkurat wie deine sind sie noch nicht geworden. Bei mir war der Teig zu dünn ausgerollt und die Quadrate zu klein. Ich werde sie aber auch außerhalb der Weihnachtszeit hin und wieder backen. Eine schöne "Auszeit" wünsche ich dir - bis im nächsten Jahr alles Gute, herzlichen Gruß, Theresa

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