Renovierung No. 2






Hallo meine Lieben,

hier kommt nur mal eben ein kleiner Zwischenstandsbericht der Renovierungsarbeiten an unserem Haus. Das Dach ist mittlerweile neu eingedeckt. Ich bin unsagbar dankbar, dass alles so gut geklappt hat und unser Häusle nun wieder wohlbehütet ist. Ein gutes Gefühl.

Und stellt Euch vor, ich war auf unserem Dach!!! Dazu muss ich sagen, dass ich seit Jahren enorme Höhenangst habe. Niiie hätte ich gedacht, dass ich mich trauen würde, auf dem Gerüst ganz nach oben zu klettern. 

Mir war überhaupt nicht klar, wie wacklig ein solches Gerüst ist. Uuuuahhhh! 

Das Schlimmste war, dass man immer erst eine Metallluke nach oben klappen musste, um mit der Leiter auf die nächste und dann auf die übernächste Ebene zu kommen.


Rechts gab es nur einen Handlauf in Brusthöhe, links kam erst mal gar nichts und dann mit einigem Abstand unsere Hauswand. Gruslig. 

Die Bretterbohlen schwangen leicht, wenn man darüber ging.

"Einfach nicht nach unten schauen", dachte ich mir, und hielt mich mit meinen feuchten Patschehändchen gut fest.

Irgendwann war ich dann mit wackligen Beinen oben. "Kaum kommt die Frau auf's Dach, scheint die Sonne!", meinten unsere charmanten Dachdecker und kugelten sich vor Lachen über meinen Auftritt. Jaaa, jaaa ich weiß... . Gibt es da nicht diesen Spruch "Wenn die Affen steigen" oder so?


Ich war auf jeden Fall sprachlos, wie lässig die Jungs auf dem Dach herumturnten. Hier seht Ihr noch unsere alten Ziegel.

Das war's. 63 Jahre Dachziegel.

Mit unserer Dachbaufirma waren wir mehr als zufrieden. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet. Zimmerleute, Flaschner, Dachdecker - alles ging perfekt ineinander über. Am längsten dauerten die Vorbereitungen.

Unsere neuen Ziegel. Ab da ging es zackig.

In zwei Tagen war das komplette Dach neu eingedeckt.

Alle Giebel und unsere Schornsteine verblendet.

Sogar unsere neuen Regenrinnen mag ich gerne.


Danke Jungs, ein großes Lob an Euch. Ihr ward absolut klasse!!! 

In den vergangenen Wochen war ich noch einige Male auf dem Gerüst und mit der Zeit ging das ziemlich problemlos.
Letzten Montag putzte ich sogar meine Jalousien, nur auf einem schmalen Brett in luftiger Höhe sitzend. Wer hätte das gedacht? Nennt man das nicht Gewöhnungstherapie  ;)?

Eine Hürde ist geschafft. Noch immer steht das Gerüst an unserem Haus und seit dieser Woche sind die Fensterbauer am Arbeiten.

Mal sehen, wie es weitergeht... .
Ich halte Euch auf dem Laufenden.  

Herzliche Grüße von
Regina 
    




Kommentare

  1. Muti, mutig sage ich nur. Das würde ich mich nicht
    getrauen.
    Einen wunderschönen Resttag wünscht dir
    Irmi

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  2. Da wird einem schon mulmig...ich war zuletzt auf dem Gerüst im Innern einer unserer tollen romanischen Kirchen, die totalsaniert wird. Da fand ich am schlimmsten die staubigen Stangen, die ich nicht anfassen möchte.
    Schön, dass ihr vorankommt!
    LG
    Astrid

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  3. Liebe Regina,
    das sind tolle Einbicke, auch, wenn mir beim Anblick ein bischen mulmig war ;O) Ein tolles Team hattet ihr , und das neue Dach ist toll geworden!
    Hab einen schönen Tag und einen guten Start in ein gemütliches Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  4. Liebe Regina,
    ganz schön gefährlich, was du da machst?

    Vor allem, wenn du Höhenangst hat und vom versicherungstechnischen her, mag ich gar nicht dran denken, auch der Gerüstbauer hätte dich darauf aufmerksam machen müssen, dass du das nicht darfst.



    Lieben Gruß Eva

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    1. Liebe Eva,
      Du bisch ja a richtiges Schätzle, dass Du Dir solche Gedanken gemacht hast!
      Ich hatte die Dachdecker natürlich gefragt, ob ich mal auf's Gerüst steigen darf, ich wollte die Jungs ja nicht behindern. Und sie meinten dann schon ganz klar: "Aber nur auf Ihre eigene Verantwortung". Mir und auch meinem Mann war bewusst, dass ich das in Eigenverantwortung mache. Aber nur aus Höhenangst plumpst man da nicht runter. Im Grunde ist das Gerüst absolut sicher, auch wenn es sich gruslig anfühlte!
      Aber ich werde nun keine "Eskapaden" mehr machen, versprochen. Gerade bin ich sowieso nur noch mit Putzen und der Beseitigung vom größten Chaos meiner Fensterbauer beschäftigt. Mir war zwischendurch wirklich zum Heulen, bei dem furchtbaren Dreck!
      Ich drück' Dich feste und sende Dir viele Grüßle.
      Herzlichst
      Regina

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  5. Ui.... da kann ich mich bloß an unsre Fassadenstreichsktion vorletztes Jahr erinnern ;)) Da sind der Sohnemann und ich ganz oben gewesen, der Herzensmann mit Höhenangst könnte nur auf die erste Etage 😉 Das Schlimmste finde ich wirklich der offene Spalt zur Wand..... gerade groß genug um durchzufallen....
    Letztes Jahr in Wien war ich dann unter der Kuppel von der Karlskirche.... das war dann nicht mehr lustig.... lach
    Schön dass es so gut bei euch vorangeht ❤
    Liebste Grüße ins Weekend
    Christel

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  6. Liebe Regina,
    auf dem Dach fühle ich mich auch nicht wohl. Ein Dachdecker hat mal einen Teil unseren Daches erneuert und ich habe ihm geholfen. Während der sich auf dem Dach so bewegt hat wie auf dem Fussballplatz, bin ich da rum gekrochen wie eine Schnecke. Mit einem Gerüst habe ich keine Probleme, man kann sich ja überall festhalten.
    Ihr macht ja richtig viel am Haus.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  7. hihi, hochklettern ist für mich nicht so das Problem - aber wieder runterkommen! Da zittern mir dann die Beine :-) Für den Ausblick hat es sich aber doch gelohnt, gell?!
    Liebe Grüße

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  8. Hi Du,
    Ein "schönes Ding" hast Du Dir da eingehandelt. Aber "Ende gut alles gut"- oder wie sagt man. Also als Kind fand ich aufm Gerüst toll und aufm Dach auch.Ob es heute noch so ist,...? Grüße Katja

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